Neuigkeiten
Anhaltende Hitzeperiode: Gemeindeverwaltung appelliert an schonenden Umgang mit der Ressource Wasser
Erstelldatum16.07.2026
Die anhaltende Hitzeperiode und das Ausbleiben ergiebiger Niederschläge in den vergangenen Wochen führen auch in Eimeldingen zu einer Belastung der Wasserressourcen und bringt die Wasserversorgung an ihre Grenzen. Um die Stabilität der Trinkwasserversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin zuverlässig zu gewährleisten, sieht sich die Gemeindeverwaltung gezwungen, die öffentlichen Dorfbrunnen vorübergehend außer Betrieb zu nehmen.
Daher werden alle Brunnen abgestellt, die aus der Trinkwasserversorgung gespeist werden und kein Umwälzsystem haben.
Der stellvertretende Betriebsleiter des Wasserverbandes Südliches Markgräflerland, Julian Schmidt, macht deutlich, dass der aktuell hohe Wasserbezug tagsüber einen Großteil der Speichervolumina vieler Hochbehälter aufbrauche. „Nachts ist es dann schwierig, die tagsüber entleerten Speicher bei weiterhin anhaltendem nächtlichem Wasserbezug, gänzlich zu füllen.“ Die aktuell extremen Wasserverbräuche beziehungsweise Spitzenlasten in der anhaltende Hitze- und Trockenperiode, insbesondere bedingt durch intensive landwirtschaftliche, kommunale und private Bewässerung, würden zeitweise die Leistungsfähigkeit des Verteilsystems übersteigen.
In diesem Zusammenhang bittet die Gemeindeverwaltung auch um einen schonen und sparsamen Umgang mit Leitungswasser.
Um einen Notstand zu verhindern, gilt der dringende Appell, Gartenbewässerung auf die Nachtstunden zu beschränken, auf Pool-Befüllungen und private Reinigungen zu verzichten sowie den Verbrauch im Haushalt zu minimieren.
„Unsere Wasserversorgung ist dank tiefer Brunnen und stabiler Reserven aktuell gesichert. Damit das so bleibt, sind wir auf die Solidarität und Eigenverantwortung aller angewiesen. Jede und jeder kann im Alltag einen Beitrag leisten“, so Oberbürgermeisterin Diana Stöcker, als Vorsitzende des Wasserverbandes Südliches Markgräflerland.
Die Gemeindeverwaltung beobachtet die Wetterentwicklung sowie die lokalen Pegelstände in enger Abstimmung mit dem Wasserverband. Sobald sich die Lage dauerhaft entspannt, werden die Brunnen wieder in Betrieb genommen.

